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Harder-Potsch (#20998)
Funktion / Brauchkomplex
Rauhnächte
Herkunft
Schweiz, Bern, Kanton, Interlaken
Entstehungszeit
1993
Name der die Maske tragenden Figur
Harder-Potsch
Material
Holz, Linde
Larventyp
Grotesklarve, Teufel/Dämonenlarve
Künstler
Schild, Alfred; Interlaken
Weitere Künstler
unbekannt
Sammlung
Privatbesitz
Weitere Informationen
Seit 1975 schnitzte Alfred Schild in Nachfolge von Hans Trauffer die Masken für die Harder-Poschete in Interlaken. Der Harder-Potschete in Interlaken ist ein lokaler traditioneller Winterbrauch, der jeweils am 2. Januar, dem «Bärzelistag» stattfindet. Die sogenannten Potschen ziehen angeführt vom Hardermannli und seinem Wyb mit furchteinflößenden Holzmasken, Fellen, lauten Glocken und ihren „Süüblaateri“ (Schweinsblasen) durch die Straßen. Der Brauch dient symbolisch dazu, den Winter und böse Geister zu vertreiben und das neue Jahr zu begrüßen. Er gehört zu den Rauhnachtsbräuchen und ist verwandt mit alpinen Maskentraditionen wie dem Perchtenlauf. Mehr dazu auf der Internetseite des Harder-Potschete Vereins.