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Obernheimer Hexe (#2820)
Funktion / Brauchkomplex
Fastnacht
Herkunft
Deutschland, Baden-Württemberg, Neckar-Alb, Obernheim
Entstehungszeit
1983
Name der die Maske tragenden Figur
Obernheimer Hexe, Hexenzunft Obernheim e.V.
Material
Holz, Linde
Larventyp
Hexenlarve
Künstler
Moser, Jakob; Obernheim
Weitere Künstler
unbekannt
Sammlung
Privatbesitz
Weitere Informationen
Die Hexenzunft Oberheim wurde 1939 noch als „Narrenvereinigung Obernheim“ gegründet. Bereits 1937 fand die erste organisierte Fasnet mit Hexentanz und Hexengericht statt. Damit wurde eine alte lokale Sagentradition aufgegriffen. Demnach galt der Heuberg und insbesondere der „Hexenbühl“ mit seinen 970 Höhenmetern, auch „Hexenbuckel“ genannt als Versammlungsort von Hexen. In diesem Zusammenhang wird der Hexenbühl mit seinem Hexenbäumlein erstmals 1506 urkundlich erwähnt.
1938 entstand die Narrenfigur der Obernheimer Hexe mit einer vom Elzacher Maskenschnitzer Fritz Disch entworfenen Holzmaske. Die ursprüngliche einfache Textilmaske aus Vorhangstoff wurde dadurch abgelöst.