Mollikopf „Vater“

  • Maskenmuseum
  • Künstler
  • Aktuelles
    • Virtuelles Maskenmuseum
    • Ausstellungen
    • Kulturfahrten
    • Larvenrunden
  • Verein
    • Unsere Arbeit
    • Unsere Mitglieder
    • Unser Vorstand
    • Aktivitäten
    • Mitgliedschaft
  • Maskensymposium Elzach
  • Kontakt
Manebach Mollikopf Vater HK (1f) Manebach Mollikopf Vater HK (2f) Manebach Mollikopf Vater HK (3f) 1938 Mollikopf Herr (1) 1938 Mollikopf Herr (3) Vater_und_Sohn_Titelvignette Vater_und_Sohn_-_Umgang_mit_Wespen

Haben Sie zusätzliche Informationen oder einen Fehler entdeckt? Dann schreiben Sie uns an: maskenmuseum@larvenfreunde.de

Mollikopf „Vater“ (#21227)

Funktion / Brauchkomplex

Fastnacht

Herkunft

Deutschland, Thüringen, Manebach

Entstehungszeit

1938-1939

Name der die Maske tragenden Figur

Mollikopf "Vater"

Material

Pappmachee

Larventyp

Mollikopf/Schwellkopf, Portraitlarve

Künstler

Maskenfabrik Katalog

Thüringische Maskenfabrik Heintz & Kühn

Herkunft: Deutschland, Thüringen, Manebach
Schaffensperiode: 1859 - 1960

Maskenfabrik Heintz&Kühn; Manebach

Weitere Künstler

unbekannt

Sammlung

Privatbesitz

Weitere Informationen

Zum Vergleich: Auszug aus dem Verkaufskatalog der Maskenfabrik Heintz&Kühn aus dem Jahr 1938, in dem die beiden Aufsetzköpfe von Vater und Sohn als exklusive Neuheit angeboten wurden.

„Vater und Sohn“ sind die bekanntesten Figuren des Zeichners Erich Ohser (1903–1944). In seinen textlosen Geschichten werden die Erlebnisse eines rundlichen, kahlköpfigen Vaters und seines kleinen Sohnes geschildert.  Sie erschienen ab 1934 in der Berliner Illustrirten Zeitung, damals die zweitmeist verbreiteste Illustrierte weltweit. Die Zeichnungen veröffentlichte Ohser unter seinem Pseudonym e.o.plauen, da er wegen seiner politischen Karikaturen in der Weimarer Republik nicht in die Reichskulturkammer aufgenommen wurde und somit quasi mit einem Berufsverbot belegt war. Die Bildergeschichten erschienen bis 1937 und erreichten ein Millionenpublikum. 1944 wurde Erich Ohser aus politichen Gründen von der Gestapo verhaftet und erhängte sich in der Nacht vor der Verhandlung vor dem Volksgerichtshof. In seiner Heimatstadt Plauen steht nicht nur ein Vater- und Sohn-Denkmal, sondern seit 2017 auch eine Fußgängerampel mit den entsprechenden Motiven.

Maske teilen:

zurück zur Übersicht

© 2026 Alemannische Larvenfreunde — Verein zur Förderung europäischer Maskenkultur e.V.
  • Willkommen
  • Links
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung