Obernheimer Hexe

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Obernheimer Hexe (#1319)

Funktion / Brauchkomplex

Fastnacht

Herkunft

Deutschland, Baden-Württemberg, Neckar-Alb, Obernheim

Entstehungszeit

1974

Name der die Maske tragenden Figur

Obernheimer Hexe, Hexenzunft Obernheim e.V.

Material

Holz, Linde

Larventyp

Hexenlarve

Künstler

Bucher, Willi

Herkunft: Deutschland, Baden-Württemberg, Donau, Fridingen
Schaffensperiode: 1968 -

Bucher, Willi; Fridingen

Weitere Künstler

unbekannt

Sammlung

Privatbesitz

Weitere Informationen

Die Hexenzunft Oberheim wurde 1939 noch als „Narrenvereinigung Obernheim“ gegründet. Bereits 1937 fand die erste organisierte Fasnet mit Hexentanz und Hexengericht statt. Damit wurde eine alte lokale Sagentradition aufgegriffen. Demnach galt der Heuberg und insbesondere der „Hexenbühl“ mit seinen 970 Höhenmetern, auch  „Hexenbuckel“ genannt als Versammlungsort von Hexen. In diesem Zusammenhang wird der Hexenbühl mit seinem Hexenbäumlein erstmals 1506 urkundlich erwähnt.

1938 entstand die Narrenfigur der Obernheimer Hexe mit einer vom Elzacher Maskenschnitzer Fritz Disch entworfenen Holzmaske. Die ursprüngliche einfache Textilmaske aus Vorhangstoff wurde dadurch abgelöst.

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